Menstruelle Migräne

Was versteht man unter menstrueller Migräne?

Menstruelle Migräne betrifft nicht wenige Frauen. Insgesamt kommt Migräne bei Frauen ungefähr doppelt so häufig vor wie bei männlichen kopfschmerzen 49 Menstruelle MigränePatienten. Dabei ist die Häufigkeit der Migräne bis zum Eintritt der Pubertät bei Mädchen und Jungen nahezu gleich. Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist sie aber dreimal so hoch.

Im Alter von 40 Jahren ist der geschlechtsspezifische Unterschied am höchsten, nach den Wechseljahren gleicht sich die Migräne-Häufigkeit von Frauen und Männern dann wieder an. Hier sind offensichtlich hormonelle Einflüsse wirksam.

Bei vielen Migräne-Patientinnen besteht ein hormonell bedingter Zusammenhang zwischen der Menstruation und der Migräne. Eine menstruelle Migräne liegt immer dann vor, wenn die Migräne-Attacken nur während der Menstruation vorkommen. Gibt es auch Anfälle migraene 17 Menstruelle Migränean anderen Zeitpunkten des Zyklus, dann handelt es sich um eine menstruationsassoziierte Form der Migräne.

Bei der menstruellen Migräne ist der Verlauf der Attacken besonders heftig und sie dauern sehr lange an, das kann durchaus eine ganze Woche sein. Auch die begleitenden Symptome wie Bauchschmerz, Übelkeit, Erbrechen und Geräusch- und Lichtempfindlichkeit sind bei der menstruellen Migräne in der Regel besonders stark ausgeprägt.

Die Behandlung der menstruellen Migräne

Die ersten Ansätze zur Behandlung der menstruellen Migräne lagen wegen des offensichtlichen Zusammenhanges zwischen den Änderungen des kopfschmerzen 65 Menstruelle MigräneHormonspiegels und den Migräneattacken im Bereich der Hormonpräparate. Östrogen-Pflaster und Östrogene in Tablettenform wurden versucht, konnten aber die Anfälle nicht wirklich verhindern.

Nur der Einsatz von Östrogen in kutan aufzutragenden Gels zeigte in kontrollierten Studien Wirksamkeit. Diese Präparate sind allerdings in Deutschland zur Zeit nicht zugelassen. Sie werden zwei Tage vor dem üblichen Einsetzen der Attacke aufgetragen und sieben Tage lang angewendet und sie verhindern das Aufkommen der Migräneattacke relativ zuverlässig. Allerdings gilt das nur für Patientinnen, die nur an menstrueller Migräne leiden, und das ist nur eine von 20 Migränikerinnen.



 Menstruelle MigräneMigräne Medikamente

Menstruelle Migräne und das Mineral Magnesium

Man sagt dem Mineral Magnesium schon sehr lange nach, dass es gegen Migräne schützen soll. Es gibt aber nur wenige kontrollierte wissenschaftliche Studien, die das belegen können. An der State University migraene 46 Menstruelle Migränein New York zeigten neuere Studien, dass Frauen mit Migräne-Attacken während der Menstruation möglicherweise zu wenig Magnesium mit ihrer Nahrung zu sich nehmen.

Zu dieser Studie wurde bei Frauen mit menstrueller Migräne nicht nur die Konzentration einzelner Mineralien, sondern auch das Verhältnis von geladenen, und damit biochemisch wirksamen Magnesiumionen zu Kalzium-Ionen gemessen, weil diese Mineralien Wechselwirkungen haben. Es zeigte sich, dass bei den Probanden mit menstrueller Migräne sowohl ein Mangel an kopfschmerzen 20 Menstruelle MigräneMagnesium-Ionen als auch ein erhöhtes Verhältnis von Kalzium zu Magnesium vorlag. Das bestätigte die Vermutung, dass Magnesium-Ionen mit der Entstehung einer menstruellen Migräne zu tun haben.

Diese Studie hat wegen der relativ kleinen Zahl von 61 Probanden keine sehr hohe Aussagekraft. Es ist aber in keinem Fall falsch, wenn Frauen, die an menstrueller Migräne leiden, ausreichend Magnesium zu sich nehmen. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 350 Milligramm am Tag.

Magnesium nimmt man hauptsächlich mit Vollkorn-Getreideprodukten, Milchprodukten Fleisch, Fisch und Geflügel aber auch vielen Gemüsesorten wie Kohlrabi oder Spinat auf. Auch Mineralwasser enthält Magnesium – hier sollten Sorten mit mehr als 100 Milligramm pro Liter vorgezogen werden. Ein wissenswertes Faktum in Zusammenhang mit menstruelle Migräne.



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